Beiheft zur historischen Bildung erschienen:

Die Unzufriedenen_a5_umschlag

 

Der Verein hat mit der Errichtung der Dauerausstellung ein wichtiges Ziel erreicht.Das Gedenken ist nun aber auf die Topographie übergegangen.  Eine Reduktion des Vereins auf NS-Zwangsarbeit erscheint uns als unangemessen und stellt die Dimension des Imperiums der Luftwaffe nicht dar. Der Flughafen und das Flugfeld bleiben in unserer Perspektive vor allem ein Ort der Täter, obgleich die etwa zehntausend Opfer des KZ Columbia und der mehr als Zehntausenden Opfer der Rüstungsbetriebe der Luftwaffe ebenso genannt werden müssen. In der Dauerausstellung sind wir aber nicht abgebildet. Wir hätten uns ideelle Anerkennung und eine materielle Förderung gewünscht. Beides ist weitestgehend ausgeblieben.

Entsprechend hat sich der Verein neu aufgestellt.

Schwerpunkte sind nun die Erforschung der Geschichte des Tempelhofer Feldes im Kontext der Geschichte der Technik, Medizin und der Wissenschaften. Das KZ Columbia ist hier ausdrücklich mit einbezogen. Künftig werden wir über neue Forschungsergebnisse berichten. Die Vernetzung mit wissenschaftlichen Gesellschaften und Arbeitskreisen ist angestrebt. Angestrebt ist ein jährlicher Workshop in Zusammenarbeit mit einer wissenschaftlichen Einrichtung. Weiter sind Publikationen unserer Forschungsergebnisse angestrebt.

Zusätzlich werden wir uns bemühen, wieder ein Kabarett anzubieten. Eine Zusammenarbeit mit einer Bühne ist hier angestrebt.